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KLEIN AN GESTALT MIT KRUMBE FÜSS WAR JOHANN FAUNG, DER LUSTIGE WIRT BEIM GRAFEN IM DIENST.


Die Ursprünge der Dorfschänke gehen zurück auf das Jahr 1870, als Johann Faung - zuvor Pächter der einzigen Wirtschaft in Mietraching, Maxhofen, ein Bauernanwesen kaufte. Dort errichtete er eine Gastwirtschaft mit Metzgerei. Ein Kind von Traurigkeit war er nicht, viele uneheliche Kinder bezeugen dies.
Am 09.04.1878 kaufte er die Sagmühle Haus Nr. 4 (heute Zur Dorfschänke), brach das alte Haus ab und erbaute ein zweistöckiges Haus mit Spiegelfenstern, das ihm allerdings auf 17.000 Mark zu stehen kommt. Diese grosse Schuldenlast führte zur Versteigerung. Der gesamte Hof wurde 1884 an Josef Donaubauer versteigert. 

In den folgenden Jahren wird das Anwesen über mehrere Generationen weiter vererbt:
1889 von Josef Donaubauer an seinen Sohn Max, 1921 an den Sohn Max Tannerbauer und 1956 an Albert Tannerbauer, den Sohn von Max Tannerbauer. Von der nächsten Generation, Peter Tannerbauer, erkauften das Haus im Jahr 1997 Rudolf und Ursula Mages, Enkelin von Max Tannerbauer.
Das Haus wurde gründlich renoviert und man erinnerte sich an den Erbauer, den „lustigen Wirt von Mietraching“ und der urpsrünglichen Nutzung als Wirtschaft. Mit dem Gedanken, diese Tradition fortzuführen, wurde bereits im April 1998 aus dem Haus ein Wirtshaus, die Dorfschänke. Nachdem das Haus in den Folgejahren von Pächtern geführt wurde, übernimmt im April 2011 die Urenkelin von Max Tannerbauer, Melanie Mages, die Gaststätte in Mietraching - klein an Gestalt und mit krumbe Füß ist sie wirklich nicht, aber eine lustige Wirtin mit Sicherheit.

Kristina Mages

 
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